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Ørsted mit riesiger Offshore-Projektpipeline in Taiwan

© Ørsted© Ørsted

Fredericia - Der Ausbau der Windenergie in Taiwan wird konkreter. Das Wirtschaftsministerium hat nun das Ergebnis der ersten Offshore-Windauktion bekannt gegeben. Der dänische Energieversorger Ørsted freut sich über das Ergebnis.

Ørsted erhält weiteren Zuschlag über 920 MW-Offshore Leistung

Der im globalen EE-Aktienindex RENIXX World gelistete dänische Energieversorger Ørsted hat den Zuschlag über 920 MW Leistung für seine Offshore-Windstandorte in der Region Changhua erhalten. Unter der Voraussetzung, dass Ørsted die entsprechenden Genehmigungen erhält und eine endgültige Investitionsentscheidung trifft, sollen die Offshore-Projekte im Jahr 2025 gebaut werden. Ørsteds Angebotspreis betrug TWD 2.548 (ca. EUR 72,3) pro MWh.

Ørsted-Gesamtleistung der Offshore-Projekte in Changhua bei 1.820 MW

Mit dem heutigen Ergebnis verfügt Ørsted in Changhua über eine gesamte Offshore-Windpipeline von 1.820 MW, einschließlich der 900 MW, die im April 2018 an Ørsted vergeben wurden, teilte das Unternehmen mit. Martin Neubert, Executive Vice President und CEO von Ørsted Wind Power: "Die heutigen Ergebnisse sind vielversprechend für Taiwans Übergang zu erneuerbaren Energien. Das Ergebnis der Auktion beweist einmal mehr, dass die Offshore-Windindustrie, wenn Regierungen sich zu ambitionierten Ausbauzielen verpflichten und stabile, transparente und gute Rahmenbedingungen schaffen. "

Die weiteren Schritte

Der nächste Schritt für Ørsteds Projekte ist die Erlangung der Niederlassungserlaubnis und die Sicherung des Einspeisetarifs durch Unterzeichnung eines Stromabnahmevertrags mit Taipower. Wenn Ørsted die endgültige Investitionsentscheidung trifft, wird Ørsted mit den Bauarbeiten im Jahr 2023 beginnen und erwartet, dass die Projekte im Jahr 2025 in Betrieb genommen werden.

© IWR, 2018


25.06.2018

 




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