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Offshore-Windenergie: Innoven investiert in Service-Schiff

Bremerhaven – Der Offshore-Spezialist Innoven aus Bremerhaven baut das Geschäft im Bereich Offshore-Windenergie aus. Nun hat das Unternehmen ein drittes Service-Schiff angeschafft.

Die Innoven Marine Service GmbH & Co. KG übernimmt das Management für ein drittes Schiff, der Lev Twister. Damit soll das Dienstleistungsportfolio der Bremerhavener Reederei deutlich erweitert werden. Auch die Lev Twister wird unter deutscher Flagge fahren.

Innoven glaubt an Offshore Wind als Teil der zukünftigen Energieversorgung

Die 75 m lange Lev Twister ist ein sogenanntes DP-Schiff (DP steht für dynamic positioning) mit diversem zusätzlichen Ausstattungsequipment, aus dem sich eine Vielzahl an Offshore-Einsatzmöglichkeiten ergibt. Das Schiff ist 75 Meter lang, 16 Meter breit, hat eine Antriebsleistung von 9.240 Kilowatt (kW) und soll als Multifunktions-Offshore Support Schiff dienen. Die Lev Twister war über viele Jahre in Norwegen für Statoil im Einsatz in den Öl- und Gasfeldern der Nordsee.

„Die Übernahme des Schiffes ist der logische nächste Schritt für die Weiterentwicklung unserer Firma“, erläutert Rolf Rohden, Inhaber von Innoven Marine Service. „Wir glauben an Offshore Wind als Teil der zukünftigen Energieversorgung und möchten mit unseren Schiffen dazu beitragen, dass dieser Energiesektor eine Erfolgsgeschichte wird“

Twister ist das dritte Service-Schiff

Die Innoven Marine Service GmbH & Co. KG mit Sitz in Bremerhaven betreibt mit der Lev Taifun, der Lev Tornado und jetzt der Lev Twister drei Schiffe, die verschiedenste Arbeiten in den Offshore-Windparks der Nord- und Ostsee ausführen. Dabei zeichnet sich das Unternehmen nach eigenen durch eine konsequent ökologische Ausrichtung aus.

Energiefeld Nordsee im Wandel

Der Wandel des Energiefeldes Nordsee erfasst mit dem Ausbau der Offshore-Windenergie somit auch immer stärker die bestehende Offshore-Infrastruktur. Mit dem Niedergang der Ölförderung in der Nordsee werden bestehende Infrastrukturen zusehends für den Ausbau der Offshore-Windenergie genutzt.

© IWR, 2017

26.04.2017