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Windenergie: RWE stutzt UK-Offshore-Pläne weiter

Essen / Swindon, Vereinigtes Königreich - Der Essener Energiekonzern RWE hat seine Pläne für den Ausbau der Offshore-Windenergie zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten beschnitten. Auf ihrer Webseite teilte der Stromversorger mit, dass die Pläne für den britischen Offshore-Windpark Triton Knoll revidiert worden sind.

Demnach hat sich RWE npower renewables dazu entschieden, die Projektentwicklung mit einer reduzierten geplanten elektrischen Leistung fortzuführen. Man werde nun eine Kapazität von 600 bis 900 Megawatt (MW) anpeilen. Zuvor war eine Leistung von bis zu 1.200 MW gepalnt gewesen. Im November 2013 hatte RWE verkündet, beim geplanten Offshore-Windprojekt Atlantic Array auszusteigen.

Auch Netzanbindungs-Station an Land soll kleiner ausfallen

Auch die landseitige Netzanbindung für den Windpark Triton Knoll wird in diesem Zusammenhang angepasst. Die erforderlichen Kapazitäten für die Netzanbindung würden deutlich kleiner ausfallen, teilte RWE mit.
Der Windpark Triton Knoll soll in der Nordsee etwa 45 Kilometer vor der Küste der westenglischen Grafschaft Lincolnshire entstehen und nach Fertigstellung zwischen 550.000 und 800.000 Durchschnitts-Haushalte mit Strom versorgen. Im Juli 2013 hatte RWE npower renewables über die Zusage der zuständigen Behörde für dieses Projekt berichtet.
Neben Triton Knoll entwickelt RWE auch die Offshore-Projekte Dogger Bank und Galloper in den Gewässern des Vereinigten Königreichs. Zusätzlich ist RWE mit der Entwicklung von drei Windparks in deutschen Gewässern beschäftigt. Weitere Offshore-Windparks von RWE sind bereits in Betrieb oder befinden sich derzeit im Baustadium.




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