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Windparks

Offshore-Windenergie Pionierland Dänemark

Den Ursprung und Kern der internationalen Offshore-Windenergie Entwicklung bildet Europa, vor allem das Pionierland Dänemark. Bereits 1991 wurde im flachen Gewässer der Ostsee in einer Tiefe von 3 bis 4 m mit einer Küstenentfernung von etwa 3 km der Offshore-Windpark Vindeby mit 11 Windenergieanlagen a 450 kW in Betrieb genommen. 2001 und 2002 erfolgte mit den dänischen Windparks Middelgrunden und Horns Rev 1 der Einstieg in die kommerzielle Nutzung der Offshore-Windenergie. In den Folgejahren hat der Offshore-Ausbau in Dänemark dann sukzessive an Dynamik gewonnen, Ende 2016 waren in Dänemark über 500 Offshore-WEA mit einer Gesamtleistung von etwa 1.300 MW in Betrieb.


Großbritannien mit rasantem Wachstum

Auf Dänemark folgte das britische Königreich mit den ersten Offshore-Windparks in der britischen Nordsee ab den Jahren 2003/2004. Seitdem hat sich der Offshore-Ausbau in Großbritannien rasant entwickelt. Bis zum Ende des Jahres 2016 ist die kumulierte Offshore-Gesamtleistung auf fast 5.200 MW angestiegen.


Deutschland startet später

Deutschland ist erst relativ spät in den Ausbau der Offshore-Windenergie eingestiegen. Mit dem Testfeld alpha ventus ist der erste Offshore-Windpark Deutschlands mit 12 WEA und einer Gesamtkapazität von 60 MW erst im Jahr 2010 in Betrieb gegangen. In jüngster Zeit hat der nationale Offshore-Ausbau aber an Tempo gewonnen, so dass Deutschland mittlerweile auf dem zweiten Platz hinter UK liegt. Ende 2016 waren in Deutschland rd. 950 Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 4.100 MW am Netz.

 

Offshore gesamt Europa

 

 Offshore Windenergie - Stand und Marktentwicklung nach Regionen

- Globaler Stand der Offshore Windenergie (Karte)
- Offshore Windenergie in Europa und Ausbauziele der Länder
- Stand der Offshore Windenergie in Deutschland

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