Offshore-Windindustrie.de

Das Branchenportal rund um die Windenergie auf See

News 1280 256

Deutsche Windtechnik und Vattenfall kooperieren bei Offshore Windparks

Münster - Die Offshore Windindustrie wächst und entwickelt sich zu einem neuen Wirtschaftszweig. Die Deutsche Windtechnik und Vattenfall stärken ihre Partnerschaft beim Betrieb von Offshore Windparks.

Nach der Errichtung der Offshore Windkraftanlagen in der Nord- und Ostsee rückt der Service rund um den Betrieb der Anlagen in den Fokus. Der Energieversorger Vattenfall und der unabhängige Windserviceanbieter Deutsche Windtechnik erweitern jetzt ihre Zusammenarbeit.

Vertiefung der Offshore-Aktivitäten zwischen Vattenfall und Deutsche Windtechnik

Vattenfall hat die Kooperation mit der Deutschen Windtechnik im Bereich Instandhaltung aller Stahlkonstruktionen im Offshore Windpark (OWP) DanTysk verlängert. Zum anderen verantwortet der Serviceanbieter diese wichtigen Instandhaltungsaufgaben ab sofort auch im zweiten großen Offshore-Windparkprojekt von Vattenfall, dem im Juli 2017 in Betrieb genommenen OWP Sandbank. Der neue Vertrag umfasst die Inspektion, Wartung und Instandsetzung aller Gründungsstrukturen (Monopiles bei den Windenergieanlagen, Jacket-Strukturen bei den Offshore Umspannwerken), der Transition Pieces sowie der parkinternen Verkabelung – jeweils immer über und unter Wasser.

Über die Offshore Windparks DanTysk und Sandbank

Die Offshore Windparks DanTysk und Sandbank gehören zusammen mit dem Windpark Butendiek aufgrund ihrer gemeinsamen Lage westlich der Nordseeinsel Sylt zum sogenannten „Sylter Offshore-Cluster“. Im Offshore Windpark DanTysk sind seit 2015 insgesamt 80 Windkraftanlagen von Siemens Gamesa (Typ SWT-3.6-130) mit einer Gesamtleistung von 288 MW in Betrieb. Der Windpark Sandbank folgte im Juli 2017. Hier sind 72 Windkraftanlagen der 4-Megawatt Klasse (SWT-4.0-130) von Siemens Gamesa mit einer Gesamtleistung von ebenfalls 288 MW im Einsatz. Die Windparks Sandbank und DanTysk sind ein Gemeinschaftsvorhaben von Vattenfall und den Stadtwerken München (SWM).

© IWR, 2017

13.09.2017